Orzola - die Stadt im Norden

Orzola ist die nördlichste Stadt der Hauptinsel und ein einstiges Fischerdorf.

Interessant ist hier der feine, helle (!) Sandstrand östlich der Stadt.

ACHTUNG: das MEER ist hier unberechenbar - Baden nur mit äußerster Vorsicht im offenen Meer, eher eine abseitige Lagune aufsuchen!

Finca de las Pardelas

"Las Pardelas" - der Name ist der spanische Ausdruck für den im Norden typischen Sturmtaucher - liegt etwas südlich von Orzola an der LZ 204 (Hauptrichtung Yè).

In privater Initiative der Familie Hernandéz werden hier Kleintiere und inseltypische Haustiere gehalten, die Eigentümer bieten Informationen rund um die Insel an, erzählen Geschichten über die landwirtschaftliche Prägung Lanzarotes - zum Beispiel, warum manche zwiebeln süßer sind als andere - und manch interessante Lektüre von Lanzarote-Liebhabern wird hier angeboten, in der Hauptsaison kann man auch etwas essen.

Der Park kostet einen geringen Eintrittspreis und ist vor allem für Kleinkinder geeignet - die Reitrunden auf den Eseln kosten nochjmal etwas extra.

Die Finca ist nciht spektakulär, aber gerade das macht, vor allem mit kleinen Kindern, den Reiz aus: sie ist überschaubar, die Kinder können - angeleitet! - die Tiere anfassen, es liegt eine große Ruhe über dem Hof.

Lanzaloe

Die Lanzaloe Farm noch einen Kilometer weiter südlich von Las Pardelas gehört nur insofern noch in den Bereich "Low Budget", als ein Besuch der Aloe Vera Plantagen kostenlos möglich ist und man dazu die entsprechende Informationen vor Ort erhält. Sobald man sich in den Verkaufsraum begibt, kann es ganz schön teuer werden.

Aber in dem Fall lohnt es sich, eventuelle Mitbringsel dort vor Ort zu kaufen (bzw. sich kostenlos ab einem entsprechenden Einkaufswert nachhause schicken zu lassen) - denn Lanzaloe ist die einzige "Vor-Ort-produktion" von Aloe-Produkten auf der Insel, für die die Rohstoffe auf Biobasis ebenfalls dort angebaut werden.

Wer mehr darüber wissen will: Lanzaloe.